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Wurden die Werke von Dalí und Picasso vom spanischen Bürgerkrieg beeinflusst ?Dieser Frage werde ich in meiner Selbständigen Vertiefungsarbeit ( SVA
) nachgehen. Ich denke das diese Frage nicht mit ja oder nein zu beantworten
ist. Da spielen sehr viele Dinge dieser zwei Künstler eine wichtige Rolle.
Salvador Dalí 1904 - 1989: Leben und Werk1904 Am 11. Mai
wird Salvador Dalí in Figueras, Spanien geboren. Schon sehr früh
zeigt er ein außergewöhnliches Zeichentalent.
1918 Bei einer
Ausstellung im Stadttheater von Figueras finden seine ersten Bilder die
Beachtung der Kritiker
1919 Er
veröffentlicht in Lokalzeitschriften mehrere Artikel über die
großen Meister der Malerei und "Quand les bruits s' endorment",
Gedichte.
1921 Im Februar
stirbt Dalís Mutter. Der Verlust des Menschen, der ihm am meisten auf der
Welt bedeutet hat, schmerzt ihn tief: "Ich mußte es zu Ruhm bringen",
schreibt er später, "um mich für die Kränkung zu rächen, die
der Tod meiner Mutter, die ich so hingebungsvoll verehrte, für micht
bedeutete".
1923
Dalí ist von seinen Lehrern enttäuscht. Sie befinden sich noch in
einem Stadium, das er bereits hinter sich gelassen hat. Ihn dürstet nach
Neuerungen, und sie bringen ihm nicht die Art von Klassizismus bei, nach der er
sucht. Nachdem Dalí die Kompetenz seiner Professoren aufs schärfste
bestreitet und damit Unruhen an der Hochschule auslöst, wird er für
ein Jahr von der Schule verwiesen. So kehrt er also nach Cadaques zurück,
wo man ihm wegen seiner Koteletten den Spitznamen "Senor Patillas" gibt; schon
von weitem ist seine Gestalt zu erkennen, denn er trägt alle seine Pinsel
um die Taille. Er malt bis zu fünf Bilder am Tag.
1925
Dalí verbringt die Ferien mit Lorca in Cadaques. Im November hat er seine
erste Einzelausstellung in der Galerie Dalman, Barcelona.
1926
Dalí reist zum erstenmal nach Paris. Ihm zufolge steht der Aufenthalt im
Zeichen von drei wichtigen Besuchen: in Versailles, im Musée
Grénin und bei Picasso. "Als ich bei Picasso ankam, war ich so tief
bewegt und voller Respekt, als hätte ich eine Audienz beim Papst". Im
Oktober wird er endgültig von der Madrider Kunsthochschule
verwiesen.
1927 Von
Februar bis Oktober leistet er seinen Militärdienst ab. Er
veröffentlicht "Der heilige Sabastian" und entwickelt die Ästetik der
Objektivität.
1928 Mit Lluis
Montanyá und Sebastiá Gasch schreibt er "Das Gelbe
Manifest".
1929 Bunuel und
Dalí drehen den Film "Ein andalusischer Hund". In der Art der
automatischen Schreibweise, wie sie die Surrealisten propagieren, reihen die
beiden Freunde in ihrem Film jeweils ihre eigenen Phantasiebilder aneinader. Sie
machen eine einzige, sehr einfache Regel - der Dalí auch in Zukunft treu
bleiben wird - zur Grundlage ihrer gemeinsamen Arbeit: keine Idee, kein Bild zu
verwenden, das Anlaß zu einer rationalen, psychologischen oder kulturellen
Erklärung geben könnte. Sie wollen das Tor zum Irrationalen
öffnen und nur solche Bilder zulassen, die überwältigen, ohne
nach dem Warum zu fragen. Im Sommer verführt er in Cadaques Eluards Frau
Gala, was zum Bruch mit seinem Vater führt. Gala verkörpert für
ihn die Frau seiner Kindheitsträume, die er mythisch "Galuschka" getauft
hatte, er erkennt sie, weil sie denselben nackten Rücken besitzt. Daß
ihr Körperbau genau dem seiner meisten weiblichen Figuren entspricht, wie
es sie auf seinen Gemälden und Zeichnungen dargestellt hat, ist der
Beweis.
1931 Bei den
"Editions Surréalistes" erscheint "Liebe und Gedächtnis".
1932
Dalí nimmt an der ersten Ausstellung von Surrealisten in den USA teil. Er
schreibt "Babanouo", das Drehbuch zu einem Film, der nie realisiert wurde. Es
kommt zur Gründung der Sammlergruppe "Zodiaque", die ihm
regelmäßig Werke abkauft.
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